Zuletzt aktualisiert am 3.6.2010
Jesus Christus spricht: "Ich war krank und ihr habt mich besucht." *

Menschen, die krank sind, zu besuchen ist eine urchristliche Aufgabe.

Im Friederikenstift ist die Seelsorge ein zentrales Anliegen. Im Leitbild unseres Hauses heißt es: „Jeder Einzelne steht bei uns im Mittelpunkt. Im Rahmen unserer Möglichkeiten bieten wir individuelle Hilfe an, suchen gemeinsam nach Lösungen und beziehen die Angehörigen mit ein. Jeder Patient soll bei uns Geborgenheit finden. Deshalb legen wir besonderen Wert auf persönliche Zuwendung und fürsorgliche Pflege. Der persönliche Glaube kann Halt geben und helfen. Wir unterstützen unsere Patienten durch das Angebot von Seelsorge, Gottesdiensten und die Vermittlung zu eigenen Glaubensgemeinschaften."

Wir in der Krankenhausseelsorge ‑ das sind: Diakoninnen, Diakone, Pastorinnen und Pastoren mit Zusatzqualifikationen. Wenn sie ein Gespräch wünschen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Wir verstehen uns als Ansprechpartner für Sie als Patientinnen und Patienten, aber auch für Angehörige und Freunde. Dabei wenden wir uns nicht nur an die Mitglieder der eigenen Konfession, sondern sind auch ansprechbar für alle anderen Menschen. Auf Wunsch stellen wir gerne Kontakte zu anderen Glaubensgemeinschaften her. Wir unterliegen der Schweigepflicht. Scheuen sie sich nicht, uns in Anspruch zu nehmen. Wir möchten, dass Sie sich in unserem Haus gut aufgehoben fühlen und begleiten Sie gern!

Mit unserem wöchentlich erscheinenden Patientenbrief erhalten Sie Grüße, Besinnliches und Informationen von uns. Hier, aber auch auf Ihrer Station erfahren Sie, wie Sie uns erreichen können.

Symbol für eine verlässlich geöffnete Kirche

Gottesdienste und Andachten
Wir laden Sie herzlich zu unseren regelmäßig stattfindenden Gottesdiensten und Andachten ein.

  • Sonntags um 10 Uhr
  • Montags um 8 Uhr

Auch sonst (an Werktagen von 9 bis 18 Uhr) steht Ihnen unsere Kirche offen zur Stille und Besinnung.

Im Herbst und Winter feiern wir einmal im Monat um 17.30 Uhr einen Abendgottesdienst, im Jahr 2010 am:

  • 10. Oktober
  • 14. November
  • 12. Dezember

Die abendliche Stimmung in der Kirche bietet eine andere Form, um die stärkende Kraft der Kirche zu erleben.

An diesen Sonntagen findet morgens kein Gottesdienst statt.

Mit unterschiedlichen Zeiten möchten wir Ihnen auch unterschiedliche Formen anbieten, um den Sonntag zu gestalten, die neue Woche zu eröffnen und dem Glauben Nahrung zu geben. 

Diese Abend-Gottesdienste werden geprägt sein durch Lesungen, Stille, Gebet und besondere Kammermusik. An diesen Sonntagen findet morgens kein Gottesdienst statt.

An den anderen Sonntagen findet wie bisher der Gottesdienst um 10 Uhr statt.

Am ersten Sonntag im Monat feiern wir im Gottesdienst um 10 Uhr das Abendmahl.

Eine Übertragungsanlage sendet die Gottesdienste und Andachten auf die Fernsehbildschirme in die Patientenzimmer.


Unsere Stiftskirche

 

Eine „Oase“ im Krankenhaus, einen Raum der Stille und Geborgenheit, finden Sie am Ende des Nordflügels, 1. Etage: die  Stiftskirche.

Am 11. Oktober 1877 wurde das „neue Stift“ mit der Kirche im Zentrum eingeweiht, der Grund­stock des heutigen Friederikenstiftes. Mit Spenden, Kollekten und günstigen Darlehen gelang die Finanzierung; gebaut wurde nach Plänen des Architekten Wegener.

Die kleine dreischiffige Kirche ist im neogotischen Stil errichtet; die letzte große Renovierung war im Jahr 1996. Sie ist hell und schlicht gestaltet.

Auf dem Altar sehen Sie eine moderne Darstellung von Leid, ein Kreuz. Die Mitte ist offen. Jeder, der das Kreuz betrachtet, kann in diese Offenheit das ihn besondere berührende Leid hinein denken.

Im Seitenschiff ist ein kostbarer Heiligenaltar aus dem 16. Jahrhundert zu finden. Heilige sind Beispiele, um für den eigenen Glauben und das eigene Handeln zu lernen. Ein Kirchenführer mit Erklärungen zu den Heiligen liegt in der Kirche aus.

 * (Evangelium nach Matthäus, Kapitel 25, 36)


Wer mehr wissen möchte...

Die Broschüre zur Stiftskirche

„Unter Gottes Beistande“ – mit dieser Überschrift stellen wir die Kirche im Friederikenstift vor. In dem 24-seitigen Heft ist Spannendes zu lesen, angefangen im Jahr 1840, als Frauen unter der Leitung von Ida Arenhold einen Verein gründeten, der es sich zur Aufgabe machte, Hilfsbedürftigen aus der Not zu helfen.

Welcher Geist die Menschen im Stift von den Anfängen an beseelt, spiegelt die Kirche, deren Grundstein 1877 gelegt wurde, wider.

Das Heft ist für 2,00 Euro in der Kirche erhältlich.