Zuletzt aktualisiert am 20.4.2005
Infos für Besucher

Angehörigenbesuche auf der Intensivstation sind besonders erwünscht, da sie für die Genesung der Patienten förderlich sind.

Auf Grund der besonderen Begebenheiten müssen die Besucher der Intensivstation einige Regeln beachten:

  • Besuche sollten nahe stehenden Angehörigen oder wichtigen Bezugspersonen vorbehalten bleiben.
  • Es gelten besondere Besuchszeiten auf der Intensivstation. Patienten können von 14.30 bis 15.30 Uhr und von 18 bis 18.30 Uhr sowie nach Absprache besucht werden. Leider können längere Wartezeiten selbst innerhalb der oben genannten Zeiten nicht ausgeschlossen werden.
  • Vor der Intensivstation befindet sich eine Klingelsprechanlage mit der Sie sich anmelden können. Bitte Klingelknopf „Operative Intensivstation“ betätigen. Unsere Mitarbeiter nehmen Ihre Anmeldung entgegen und begleiten Sie zu Ihrem Angehörigen.
  • Vor Betreten der Intensivstation müssen zur Vermeidung von Keimübertragung Schutzkittel angezogen und die Hände desinfiziert werden.
  • Kurze telefonische Auskunft über den Patienten werden nur uns bekannten  Angehörigen morgens unter der Rufnummer (05 11) 1 29-26 17 oder -26 18 erteilt.

Hilfe für Angehörige

Angehörige auf der Intensivstation zu besuchen, bedeutet für den Besucher eine äußerst schwierige Situation. Die lebensbedrohliche Erkrankung des Angehörigen und die ungewohnte Umgebung auf der Intensivstation lassen sich ohne Hilfe von außen manchmal kaum bewältigen. Unser evangelisches Krankenhaus bietet durch unsere Krankenhausseelsorge seine Unterstützung an. Gerne vermitteln die Mitarbeiter auf der Intensivstation den Kontakt zu dieser Einrichtung.

Technik auf der Intensivstation

Auf der Intensivstation werden Patienten mit schweren, zumeist lebensbedrohlichen Erkrankungen und Unfällen behandelt. Einer intensiven Überwachung bedürfen teils auch Patienten nach größeren Operationen, um schwere Störungen eines oder mehrere Organsysteme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Neben der speziellen Pflege und den intensiven Überwachungsmöglichkeiten sind oft spezielle, aufwendige und intensive Behandlungsmaßnahmen notwendig, um gestörte Organfunktionen, zum Beispiel die Herz-, Kreislauf-, Lungen- oder Nierenfunktion, wiederherzustellen. Die Besucher werden mit einer Vielzahl von medizinischen Geräten, Kabeln, Alarmtönen und Signalen konfrontiert. Diese dominante Medizintechnik lässt bei den Besuchern oftmals den Eindruck entstehen, dass der Patient kaum noch als Mensch erkannt wird. Tatsächlich werden durch diese lebensnotwendigen Geräte und Behandlungstherapien zeitliche Freiräume für die wichtige, intensive Pflege und menschliche Zuwendung geschaffen.