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Zuletzt aktualisiert am 20.4.2005
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Der Behandlungsablauf
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Die Voruntersuchung
Zuerst erhalten Sie einen Termin zur Voruntersuchung durch den
Operateur. Er wird Sie, wenn eine Vollnarkose oder eine
Regionalanästhesie erforderlich ist, dem Narkosearzt
vorstellen. Operateur und Anästhesist müssen sich
vergewissern, dass die medizinischen und sonstigen Bedingungen
einen ambulanten Eingriff zulassen. Bei einer rein
örtlichen Betäubung durch Einspritzung des
Betäubungsmittels in das Operationsgebiet, kann die
Untersuchung durch den Narkosearzt meist entfallen.
Wenn bereits Röntgenbefunde, Blutuntersuchungen, EKG,
Laboruntersuchungen oder sonstige Untersuchungsergebnisse
vorliegen, bringen Sie diese am besten mit. Dies mindert Kosten und
beschleunigt den Ablauf.
Bei unter 60-jährigen Patienten ist die
Durchführung einer Röntgenuntersuchung der
Brustkorborgane oder eines EKGs nur erforderlich, wenn ein Hinweis
auf eine entsprechende Erkrankung vorliegt.
Bei einer geplanten Regionalanästhesie (in der Regel in
Form einer Betäubung des Arms durch Einspritzung in die
Achselhöhle) müssen wir uns durch eine
Blutuntersuchung davon überzeugen, dass die Blutgerinnung
intakt ist.
Eine rückenmarksnahe Betäubung
(Spinalanästhesie) führen wir bei ambulanten
Patienten wegen der Komplikationsmöglichkeiten nicht
durch.
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Die Operation
Nahrungsaufnahme ist bis 22 Uhr am Vorabend,
Flüssigkeitszufuhr (Stilles Wasser, Tee) in geringen
Mengen bis vier Stunden vor der Operation erlaubt. Rauchen und
Kaugummikauen erhöhen die Menge an Magensaft und
müssen am OP-Tag unterbleiben. Sie können
beruhigt für die Nacht eine Schlaftablette nehmen.
Bademantel, Hausschuhe und ein kleines Frühstück
sollten Sie mitbringen (Im Ruheraum ist nach der Operation
Nahrungsaufnahme erlaubt, Getränke werden von uns
gestellt.). Wertsachen und Schmuck lassen Sie bitte zu Hause.
Nagellack und Make-up können die Beurteilung der Hautfarbe
stören und sind daher ungünstig.
Etwa eine Stunde vor dem geplanten Operationszeitpunkt sollten Sie
anwesend sein, um die abschließenden Vorbereitungen in
Ruhe treffen zu können. Herausnehmbare Zahnprothesen und
Kontaktlinsen müssen jetzt entfernt werden. Sie werden
dann in den Operationsraum begleitet und dort an
Überwachungsgeräte angeschlossen. Es wird eine
Infusion angelegt. Das Weitere hängt dann von dem
geplanten Anästhesieverfahren ab.
Nach einer Vollnarkose werden Sie etwa eine halbe Stunde im
Aufwachraum überwacht und werden sich danach noch
mindestens zwei Stunden im Ruheraum aufhalten – auch wenn
Sie sich schon völlig fit fühlen. Nach einer
Armbetäubung werden Sie direkt in den Ruheraum
gebracht.
Der Operateur wird sich noch einmal davon überzeugen, dass
alles in Ordnung ist, bevor Sie nach Hause entlassen werden. Den
Bericht für Ihren Hausarzt oder Facharzt geben wir Ihnen
sofort mit. Auch Schmerzmittel für drei Tage sowie ggf.
eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erhalten Sie von
uns.
Wenn es medizinisch geboten erscheint, werden wir Ihnen eine
stationäre Behandlung bis zum nächsten Morgen
oder auch länger empfehlen.
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Nach der Entlassung
Das Wichtigste zuerst: Sie dürfen bis 24 Stunden nach
einer Anästhesie keinesfalls aktiv am
Straßenverkehr teilnehmen – das gilt auch
für Fußgänger. Sie müssen sich
also auf dem Heimweg von einer Vertrauensperson begleiten
lassen.
Überhaupt sollten Sie während der ersten 24
Stunden, auch während der ersten Nacht, nicht allein
sein.
Sollten unerwartete Ereignisse und Komplikationen nach einem
ambulanten Eingriff auftreten, wenn Sie schon zu Hause sind,
können Sie uns über die Rufnummer (05 11) 30
43-2 71 telefonisch erreichen oder (auch nachts und am
Wochenende) unsere Notfallambulanz im Friederikenstift in der
Humboldtstraße aufsuchen. Rund um die Uhr steht hier
ärztliche Hilfe zur Verfügung.
Über die Art der Nachsorge (z. B. Wundkontrollen,
Wiedervorstellung oder Weiterbehandlung durch den einweisenden
Arzt) entscheidet die operierende Fachabteilung.
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