Zuletzt aktualisiert am 22.9.2008
Schwester-Dorothea-Geweke-Stiftung

Stiftung zur Förderung schwesternschaftlicher Arbeit in der Diakonie

Was soll gefördert werden?

Mit dieser Stiftung möchte die Schwesternschaft der Friederiken sich selbst und anderen Schwesternschaften eine finanzielle Unterstützung ermöglichen. Der Zweck der Stiftung wird insbesondere erreicht durch:

  • Förderung schwesternschaftlicher Bildungsarbeit
  • Unterstützung der Arbeit diakonischer Schwesternschaften im In- und Ausland
  • Individuelle Förderung einzelner Schwestern, Förderung von besonderen Begabungen innerhalb der Schwesternschaften (z. B. fachliche Fort- und Weiterbildung, Unterstützung internationaler Besuche, Aufenthalte, Hospitationen)
  • Förderung/Unterstützung bei der Beschaffung und Unterhaltung von schwesternschaftlich-diakonischen Einrichtungen und Arbeitsmitteln, soweit diese für die Schwesternschaft und ihre diakonische Arbeit erforderlich sind, sofern andere Finanzierungsquellen nicht zur Verfügung stehen
  • Förderung von Kontakten zwischen den einzelnen Schwesternschaften (z. B. ökomenischer und internationaler Erfahrungsaustausch)

Wir möchten dazu beitragen, dass Schwesternschaften auch weiterhin ihre Arbeit in den Dienst der Kirche und der Gesellschaft stellen können.

Auch Sie können dazu beitragen und „die Friederiken“ und andere diakonische Schwesternschaften in ihren zukunftsfähigen Projekten unterstützen. Wir sind für jede Zuwendung sehr dankbar!
Ev. Kreditgenossenschaft Hannover, Spendenkonto: 06 194 77, BLZ: 250 607 01

 

Beispiele für geförderte Projekte

Förderung einer diakonischen Bildungsveranstaltung für Diakonieschwestern des Zehlendorfer Verbandes

Im Zehlendorfer Verband für Evangelische Diakonie sind 16 eigenständige evangelische Schwesternschaften und diakonische Gemeinschaften zusammengeschlossen. Der Verband vertritt die Interessen nach außen und bietet zugleich ein Gesprächsforum.

Die Stiftung fördert insbesondere ein Wochenendseminar für Mitglieder der Gemeinschaften des Zehlendorfer Verbandes. Dieses Seminar soll den Auftakt einer modularisierten diakonischen Bildungsreihe bilden. Mögliche Themen: von der Gründung und Historie des Verbandes, über die Identität von Diakonieschwesternschaften, zur biblisch-theologischen Begründung diakonischen Handelns, bis hin zur Vision der Schwesternschaften in der Zukunft.

Solche Seminare fördern den Kontakt unter den Gemeinschaften, dienen der Entwicklung der Schwesternschaften und der Arbeit in der Diakonie.

Individuelle Förderungen

Es ist auch möglich Förderungen für einzelne Diakonieschwestern durchzuführen, sofern die Resultate der Förderungen der Gemeinschaft der Schwesternschaft zu Gute kommen. So wird eine eingesegnete Diakonieschwester unserer Schwesternschaft im Bereich Theologie und Spiritualität ausgebildet, um später für die Mitglieder der Schwesternschaft entsprechende Veranstaltungen anbieten und durchführen zu können. Die Stiftung unterstützt die Schwesternschaft des Ev. Diakoniewerks bei der Finanzierung dieser Bildungsmaßnahmen.

 

Wer sind „die Friederiken“?

Die Schwesternschaft des Ev. Diakoniewerks Friederikenstift Hannover ist 1840 entstanden. Einige Frauen gründeten damals den „Frauenverein für Armen- und Krankenpflege“. Ihr Leitspruch findet sich in Lukas 6, 36: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“

Wir sind eine moderne, lebendige, christliche Gemeinschaft, von derzeit über 500 Frauen im Alter von 18 bis 99 Jahren. Wir tragen als Gemeinschaft in besonderer Weise Verantwor-tung für die Qualität der Pflege unserer Patienten und der Entwicklung der Schwesternschaft.

Wir arbeiten aktiv an den beruflichen Entscheidungen mit und organisieren und verwalten unsere Schwesternschaft seit ihrer Gründung 1840 selbstständig.

Wir sehen in der Pflege der Armen und Kranken unserer Zeit eine konkrete Antwort auf die Herausforderung der christlichen Botschaft. Grundlegend ist hierbei, Diakonie mit einer professionellen Pflege zu verbinden.

Für unsere Aufgaben werden wir fachlich aus-, fort- und weitergebildet, menschlich gefördert und geistlich begleitet und gestärkt.

 

Wie erkennt man „die Friederiken“?

Unsere Brosche
Man erkennt uns als Friederikenschwester an der Brosche, die wir täglich zu unserer Dienstkleidung tragen. Sie ist Zeichen für unsere Zusammengehörigkeit und Qualifikation.

Für besondere Anlässe haben wir eine dunkelblaue Tracht und eine Haube. Die eingesegneten Diakonieschwestern tragen dazu ihr silbernes Einsegnungskreuz.

 

Wer gründete diese Stiftung?

2003: Oberin Sr. Dorothea Geweke
Die Schwesternschaft des Ev. Diakoniewerks Friederikenstift gründete im Jahr 2003 die „Stiftung zur Förderung schwesternschaftlicher Arbeit in der Diakonie“. Sie folgte damit dem Wunsch und der Initiative ihrer ehemaligen Oberin Schwester Dorothea Geweke, die in den Jahren ihres Wirkens von 1990 bis 2003 ihrer Schwesternschaft wesentliche Impulse zur Erneuerung und Weiterentwicklung gegeben hat. Es war ihr ein besonders Anliegen, die Entwicklung schwesternschaftlicher Arbeit in der Diakonie besonders zu fördern.

Im Andenken an Oberin Sr. Dorothea Geweke und in Würdigung ihres Wirkens hat der Vorstand der Stiftung im Einvernehmen mit der Schwesternschaft des Ev. Diakoniewerks Friederikenstift daher beschlossen, der Stiftung den Namen „Schwester Dorothea-Geweke-Stiftung – Stiftung zur Förderung schwesternschaftlicher Arbeit in der Diakonie“ zu geben.