VorwortDas Leitbild des Evangelischen Diakoniewerks Friederikenstift ist Grundlage für unsere Schwesternschaft. Auf diesem Hintergrund formuliert die Schwesternschaft das vorliegende Leitbild. Es bringt zum Ausdruck
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Wer wir sindWir sind eine aufgeschlossene evangelische Schwesternschaft von zur Zeit 570 Frauen aller Altersgruppen. Wir arbeiten in der Regel in Pflegeberufen in den Einrichtungen und Arbeitsfeldern des Evangelischen Diakoniewerks Friederikenstift sowie seiner Gestellungs- und seiner Kooperationspartner. Wir gestalten unsere Schwesternschaft selbständig. Als äußeres Zeichen unserer Zusammengehörigkeit und unserer Qualifikation tragen wir eine Brosche und - zu besonderen Anlässen - eine gemeinsame Tracht.
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Pflege als Beruf in der DiakonieFür uns ist Krankenpflege ein diakonischer Beruf, weil wir glauben, dass Gott durch Menschen helfen, heilen und begleiten will. Unsere Identität als Schwestern der Schwesternschaft definieren wir über unseren Leitspruch "Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist." Lukas 6,36 Wir nehmen uns selbst und die anderen Menschen als Geschöpfe Gottes wahr und achten die Würde eines jeden. Diese Achtung entspricht dem christlichen Menschenbild. Wir möchten diese innere Haltung auch für andere sichtbar machen. Wir versuchen, die Menschen in ihren körperlichen und seelischen Bedürfnissen zu erkennen und sie auf ihren Lebenswegen verständnisvoll zu begleiten.
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Wir verstehen uns ...... als eine christliche Dienst- und Glaubensgemeinschaft, die den diakonischen Auftrag der Kirche erfüllt. Wir unterstützen die einzelne Schwester und fördern ihre individuelle Entfaltung. Wir gestalten Feste und Feiern als Ausdruck unserer Gemeinschaft und zu ihrer Stärkung.
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Verantwortung für unsere ArbeitsfelderWir tragen als Schwesternschaft in besonderer Weise Verantwortung für das Friederikenstift und für das Wohlergehen seiner Dienstgemeinschaft. Dies gilt ebenso für unsere Arbeit in den Gestellungs- und Kooperationsfeldern. Wir arbeiten gestaltend an den beruflichen Entwicklungen mit. Wir bekunden unsere Bereitschaft zur Mitverantwortung in der Schwesternschaft sowie im Friederikenstift durch die kirchliche Einsegnung in das Amt der Diakonieschwester.
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Wir nutzen die Chancen des gemeinsamen TunsDarunter verstehen wir, mit den anderen Berufsgruppen in gesundem Selbstbewusstsein, mit Toleranz und Respekt konstruktiv und zukunftsweisend zusammen zu arbeiten. Wir sind uns unserer Verantwortung für die pflegerische Qualität in allen Arbeitsfeldern bewusst. In unserer Gesundheits- und Krankenpflegeschule qualifizieren wir Menschen zu Pflegenden und nehmen dabei auf christliche Lerninhalte Bezug. Für viele Schülerinnen ist dies der schrittweise Einstieg in die Gemeinschaft der Schwesternschaft.
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Aufgaben für die ZukunftWir stellen uns der Aufgabe, unser Verständnis von Diakonie auch zukünftig zu verdeutlichen und zu gestalten. Wir tragen Sorge für die Existenz unserer Schwesternschaft. Wir achten darauf, neue Aufgaben rechtzeitig zu erkennen und gestalten Entscheidungsprozesse mit. Wir diskutieren sie und entwickeln eigene Vorschläge für die Verwirklichung.
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Wir sind offen ...... für Aspekte eines modernen Managementes und für die Erkenntnisse von Organisationssystemen. Wir fördern dadurch die Weiterentwicklung der Pflege und der Pflegewissenschaft. Wir nehmen Trends und neue Normen ernst, diskutieren miteinander ethische Fragen und denken darüber nach, wie wir als Diakonieschwestern damit nach christlichen Maßstäben umgehen können.
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SchlussgedankeEs wird eine bleibende Aufgabe der Schwesternschaft sein, ihren Gründungsauftrag jeweils neu in die heutige Zeit zu übersetzen, Bewährtes zu bewahren und sich dem Neuen zu öffnen.
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