Zuletzt aktualisiert am 12.2.2008
 

Palliativpflege im Akutkrankenhaus

Eingangsbereich

Seit Mitte 2007 ist die Palliativstation im Friederikenstift in Betrieb. Die neue Station liegt im Nordflügel, der mit zu den ältesten Gebäudeteilen des Krankenhauses gehört und eine besondere Ausstrahlung besitzt. Die wohnliche Gestaltung der acht komfortablen Einzelzimmer, der helle, freundliche Tagesraum, die offene Stationszentrale und die große Terrasse lassen nur wenig an ein Krankenhaus erinnern und doch gehört die Palliativstation dazu. Die Palliativmedizin und -pflege ist eine wichtige Ergänzung zum Versorgungsangebot des Friederikenstifts.

Gemeinschaftsküche und Terrasse



Palliativpflege – was ist das?

Die Palliativpflege ist eine bedürfnisorientierte Pflege, mit dem Ziel Lebensqualität zu erhalten oder wiederherzustellen und Patienten professionell zu begleiten und zu versorgen. Grundgedanke ist, dass die Behandlung nicht auf Heilung ausgerichtet ist.

Das erscheint neu, aber mit diesem Ansatz wurde im Friederikenstift schon im vorigen Jahrhundert gepflegt, denn in der damaligen Zeit war eine Heilung oft nicht möglich. Aus der Chronik der Schwesternschaft ist überliefert, dass nicht nur Kranke gepflegt wurden, die Friederiken gaben außerdem „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Im Konzept der Palliativpflege wird die Hilfe zur Selbsthilfe ergänzt indem die Fähigkeiten des Patienten aktiviert und gefördert werden sollen. Neu ist die multiprofessionelle Teamarbeit und der Austausch auf kollegialer Ebene.

Ärzte und Gesundheits- und Krankenpflegerinnen/ -pfleger arbeiten in enger Kooperation mit Sozialarbeitern, Seelsorgern und Physiotherapeuten, ergänzt wird das hauptamtliche Team durch ehrenamtlichen Mitarbeiter. Angehörige und Freunde der Patienten werden in das Pflegekonzept einbezogen und erfahren Unterstützung und Begleitung durch die Mitarbeiter der Palliativstation.